denk nicht darüber nach Zweiter Dezember

Ich stieg in das Loch in der Hauswand, es wurde dunkel um mich. Eine Art niedriger Tunnel führte in die Tiefe. Mit meinem Kopf stieß ich an leise protestierende samtige Fledermäuse, es roch modrig. Meine Lampe erhellte den Gang nur schwach, aber ich konnte in einiger Entfernung eine geschwärzte Luke ausmachen. Je mehr ich mich ihr näherte, desto mehr stieg die Temperatur. Aus Neugier versuchte ich, sie zu öffnen. Leise Stimmen waren zu hören. Mit einem Knall öffnete sich die Klappe, Staub und Mauerbröckchen regneten auf mich nieder. Ich hatte die Ursache der unerklärlichen Stimmen im meinem Keller gefunden. In einem behaglichen kleinen Zimmer saßen zwei alte Damen an einem Kachelofen und unterhielten sich. Eierlikör und Kekse standen auf dem Tisch.

 
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