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der innere monolog - seite 7

 
Reaktion, flirten aus dem Herzen. Ich schwebe
wiedereinmal.

So könnte es ewig weitergehen, ich liebe
diesen Zustand jedesmal, nicht zu wissen
was kommt, aber zu wissen, daß es gut ist.
Die Verbindung, die Beziehung ändert sich
im Sekundentakt und mein Herz klopft und
pocht. Extrem-Flirting oder so ähnlich?

Dann verändere ich mich irgenwann, es wird
ernst. Ein Moment so schön und doch so
grausam, er beginnt etwas neues aber er
beendet doch so viel: der erste Kuß.

Vor allem: Dieser Moment schliesst doch
alle anderen auf einmal aus. Grausam? Vielleicht.
Ist manchmal schöner, alles so in der Schwebe
zu halten, nicht zu wissen, wer einem "gehört"
und umgekehrt.
Ja, eine Sommerliebe, aber auch andere,
die Begehren erweckten.
Erinnerungen! Woran? Von wann? War ich
damals auch schon ich? oder jemand anderes?
Werde ich immer ich bleiben?

Aber ich bin jetzt! Ohne sein zu müssen.
Wenn ich meine Gedanken aufhalte, anhalte,
höre ich auf zu sein. Führe ich nun nicht
fort, weiter zu denken, wäre ich nicht
 
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