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der innere monolog - seite 2

 
erste Schritt zur Farbe. Kann ich in Farben
Träumen. Ja, die Laternen sind gelb, aber
es ist ein graues Gelb. Gleichzeitig schwarzweiß
und farbig. Seltsam. Muß an dem Traum liegen.
Aber es ist mein Traum, kann ich bitte
Klarheit haben! Nein, bleib so, dieser
Schwebezustand ist schön, dieser Wechsel,
dieses Beidessein, grau/gelb. Schön ist
ein falsches Wort, es ist... erhebend?
Nein. Es kitzelt im geträumten Hinterkopf
wenn der Zustand sich ändert und im Bauch.
Neu, unklar und faszinierend. Meine Worte
reichen nicht aus. Dann muß ich neue finden.
Ich nenne es "flixen". Das Gefühl dieses
Changierens der Wahrnehmung - ist es nicht
ein Changieren der Realität? - ist flixig.
Eine flixiges Changieren.
(Ja, flixen paßt dazu. Gut.)
Oh, das Grau der Betonplatten flixt auch,
ganz leicht nur, von grauem Grau zu einem
Grau leichten Grünstich, das ist neu. Nicht
viel, aber ganz leicht. Wie kann ich diese
Erfahrung schildern, ohne daß sie jemand
kennt... Grünlicher Beton mit leicht rostroten/rostgrauen
Fugen...

Zwei ist eins. Ich bin noch überwältigt.

Ich kann sehen, die Laternen geben ein
fahles gelbes Licht. Das ist mehr als vorher.
 
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