|
|
s. 13
|
der innere monolog - seite 14 |
|
ist es das Unterbewußtsein meines Unterbewußtseins? Das gibt es wohl nicht, dann wird es ein fantastischer Traum sein. Wild und voller Freiheiten, weil man zwar nicht weiß, daß man träumt, aber man ahnt es. Ich möchte träumen... Mehr Fragen: kann man im Schlaf jemanden lieben? Nicht physisch, ich meine das Gefühl in jemanden verliebt zu sein? Ist dieses Gefühl an den Wachzustand gekoppelt oder kann ich von jemandem träumen, nicht erotisch aufgeladen, sondern emotional und wissen, das ist Liebe? Meine Träume sind selten und selten so luzide wie dieser, aber wenn ich träume dann sind Gefühle anders als in der Wachheit. Sie sind diffuser, ursprünglicher. Vielleicht sind sie auch reiner, weil es kein Bewußtsein gibt, das ihnen reinredet, Gefühle filtert, interpretiert und sie ständig kontrolliert. Warum ständig diese Selbstkontrolle? Vermutlich wären viele Königshäuser gestürzt worden, wenn dieser Filter nicht da wäre. Mord und Selbstmord, Liebesbeweise der zerstörerischsten Art, Vergewaltigungen, Beleidigungen, Anklagen. |
||
|
|
|
|
|
s. 15 start |
||